Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Lütjenburg

 
 
   
     
   
     
     
     
 

Gemeindebriefe

Gemeindebrief der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lütjenburg im Juni 2021

Liebe Leserinnen und liebe Leser!

Kirche Hohwachter Bucht geht an den Start

Am kommenden Sonntag, dem 13. Juni beginnt eine neue Zeit für unsere Kirchengemeinde. Denn zukünftig werden in den Sonntagsgottesdiensten neben den drei vertrauten Gesichtern (Pastorin Lohse, Pastorin Schleupner, Pastor Harms) auch die Geistlichen aus den Nachbargemeinden (Pastorin Haustein, Pastor Suckow) häufig in Lütjenburg und Hohwacht auf den Kanzeln zu sehen und zu hören sein. Die Anfangszeiten der Gottesdienste bleiben in unserer Kirchengemeinde Lütjenburg allerdings die alten, 9:30 Uhr in Lütjenburg und 11:00 Uhr in Hohwacht. Ganz anders aber in den Kirchengemeinden Blekendorf, Giekau und Kirchnüchel. Denn dort werden auch die Anfangszeiten der Gottesdienste verändert. Fortan trifft sich die Gemeinde zum Gottesdienst am Sonntag in Giekau oder Hohenfelde um 9:30 Uhr und um 11:00 Uhr in Blekendorf oder Kirchnüchel.
Der Austausch der Pastoren in den Sonntagsgottesdiensten hat zum Ziel, dass die vier sonntäglichen Gottesdienste in der Region zukünftig durch zwei Pastoren geleistet werden können. Damit hat unsere Region den ersten Schritt in einem längeren Prozess umgesetzt. Vor etwa zwei Jahren begann unter dem Namen Kirche 2030 dieser Veränderungsprozess. Aufgrund der zurückgehenden Anzahl von Gemeindegliedern, aber auch infolge der abnehmenden Anzahl von Pastorinnen und Pastoren müssen die Kirchengemeinden in Zukunft enger zusammenarbeiten. Denn nur gemeinsam werden die Gemeinden ihre kirchlichen Aufgaben auch weiterhin erfüllen können.
Aus diesem Grunde haben sich die vier benachbarten Kirchen-gemeinden (Blekendorf, Giekau, Kirchnüchel und Lütjenburg) unter dem Namen Kirche Hohwachter Bucht zu einer Region verbunden. Die Kirchengemeinden dieser Region bleiben eigenständig. Vertreter der Kirchengemeinde-räte kommen aber regelmäßig zusammen. Dabei loten die Kirchenvorsteher die Möglichkeiten zu einer Zusammenarbeit aus, um trotz geringerer Finanzmittel und verminderter Personalstärke weiterhin in bewährter Weise für die Menschen da zu sein.
Der oben genannte Schritt zum Austausch der Pastoren für die Sonntagsgottesdienste ist erst der Anfang. In diesen Prozess, sich in Regionen zur gemeinsamen Arbeit zu organisieren, sind alle Kirchengemeinden der gesamten Nordkirche (in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern) eingestiegen.
Kirche 2030 ist der Name dieses Prozesses. Diese Jahreszahl ist allerdings etwas irreführend. Denn schon in ca. vier Jahren sollen die Beratungen deutliche Früchte getragen haben. Dann soll die Region in der Lage sein, schon mit verringerter Pastorenzahl aktiv zu sein. Das endgültige Ziel liegt darin, in den vier Kirchengemeinden unserer Region die Arbeit durch drei Pastoren (anstelle von jetzt fünf Pastoren auf viereinhalb Stellen) zu leisten. Das wird eben nur möglich sein, wenn zukünftig viele Aufgaben in verbindlicher Absprache gemeinsam wahrgenommen werden. Welche Veränderungen sich im Einzelnen aus diesem Prozess ergeben, werden die Beratungen in den folgenden Monaten zeigen. Wir werden Sie darüber informieren.

Volker Harms, Pastor in Lütjenburg

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen
Apostelgeschichte 5.29


25 Jahre „Freundeskreis  St.-Michaelis-Kantorei Lütjenburg“

Als wir im März 1996 mit wenigen Gründungsmitgliedern unseren Verein „Freundeskreis St.-Michaelis-Kantorei Lütjenburg“ ins Leben riefen, war das völliges Neuland für uns alle. Aber gemeinsam waren wir getragen von der Hoffnung, die gekürzten Etats und fehlenden Zuschüsse für Konzerte und musikalische Gottesdienste durch Spenden und regelmäßige Mitgliedsbeiträge auffangen zu können. Und tatsächlich: Unser „Freundeskreis“ entwickelte sich zu einem Erfolgsprojekt – dank der Hilfe unserer Mitglieder.

So kommen nun schon seit vielen Jahren zahlreiche großartige Musiker*innen immer wieder gerne nach Lütjenburg, wo sie sich stets willkommen und zutiefst wertgeschätzt fühlen dürfen. Und gerade in diesem Jahr – in dem wir als „Freundeskreis“ voller Dankbarkeit unser 25-jähriges Jubiläum feiern – ist es umso wichtiger, all die hervorragenden Künstler*innen, die durch die Pandemie kaum Auftrittsmöglichkeiten und Einnahmen hatten, recht bald wieder in unsere wunderschöne Kirche einladen zu können. – Ohne die Vereinsbeiträge und Spenden wäre das nicht möglich!
Ein ganz besonderes Dankeschön sei deshalb gerade an dieser Stelle den mittlerweile über 50 Mitgliedern entgegengebracht, die sich im „Freundeskreis“ für das musikalische Leben unserer Kirchengemeinde einsetzen!
Hoffen wir also gemeinsam, bald wieder mehr Musik möglich machen zu können und freuen Sie sich zum Beispiel schon jetzt auf unsere sommerlich bunten „Marktmusiken“, zu denen wir Sie im Juli und August wieder jeden Mittwoch und Samstag um 11.00 Uhr in unsere St.-Michaelis-Kirche einladen möchten. Es gibt dann die Möglichkeit, im Anschluss an die Marktmusiken, Kunstwerke der Lütjenburger Künstlerin Margrit Niemann anzu-sehen und zu erwerben. Der Erlös ist für die Renovierung unserer großen Orgel bestimmt.
Dem unermüdlichen Engagement unseres „Freundeskreises“ ist es zu verdanken, dass wir jedes Jahr aufs Neue die vielfältigsten musikalischen Akzente setzen dürfen, um ein möglichst breites Publikum für Musik in der Kirche zu begeistern: Gott zur Ehre und den Menschen zum Segen! Oder wie es in wunderschönen goldenen Lettern über unserer Orgel prangt: „SOLI DEO GLORIA“ – das ist und bleibt unser Leitfaden und Ziel!

Herzliche Grüße,
Ihre Kantorin Monika Leder-Bals

Ein Kindergartenjahr mit Corona

Von einem Tag auf den anderen mussten wir im März des vergangenen Jahres unsere Türen schließen. Es herrschte Betretungsverbot!
Nun stellte sich die Frage, wie wir Kontakt zu den Familien halten könnten.
In diesem ersten Lockdown haben wir uns für den postalischen Weg entschieden und Ostergrüße oder kleine Angebotsideen verschickt. Eine Schlange aus mit verschiedensten Motiven bemalten bunten Steinen, als Zeichen der gemeinsamen Verbundenheit, entstand mit Unterstützung vieler Familien vor den Toren des Kindergartens. Auch jetzt noch ziert diese Steinschlange den Kindergartenweg.
Ende April kamen dann die ersten Lockerungen und die Kinder durften die Einrichtung tageweise, oder bei Systemrelevanz der Eltern, auch täglich besuchen.
Doch wie hatte sich der pädagogische Alltag verändert?
Es gab nun separate Eingänge für jede Gruppe, die Kinder wurden von den Erzieherinnen an den Toren abgeholt, dann Fiebermessen, tägliches Ausfüllen diverser Formulare und überall Masken. An Gruppenmischung, Turnen und Singen war überhaupt gar nicht zu denken...
Die Kinder gingen von Beginn an sehr gut mit all diesen Veränderungen, vor allem mit dem Tragen der Masken bei uns Mitarbeitern, um. Für sie wurde es ein alltägliches Bild.
In dieser Zeit hat sich bei den Kindern auch ein ganz neuer Wortschatz entwickelt. Wörter wie Corona, Abstand, Pandemie, desinfizieren und ähnliches gehören nun dazu. „Corona ist blöd“ hören wir nun ganz oft bei den Kindern oder auch „Wenn Corona vorbei ist, dürfen wir wieder...“
Jetzt, nach mehr als einem Jahr Ausnahmezustand und einer weiteren Schließung des Kindergartens mit Notbetreuung, kommen die nächsten Schritte zur Lockerung des Alltags.
Wir singen wieder mit den Kindern, natürlich nur mit Maske, gehen in die Turnhalle und können endlich wieder größere Bewegungsangebote starten. Auch kleine Ausflüge z.B. zu den Lütjenburger Spielplätzen und in den Wald sind wieder möglich.
Zum Schluss möchten wir uns bei den Eltern für die tolle Mitarbeit bedanken und den Kindern ein großes Lob dafür aussprechen, dass sie die Einschränkungen bisher so prima mitgetragen haben.

Ihr Kindergartenteam

Unsere Evangelische Jugend im Neuanfang: „Durchstarten“!

In aller Vorsicht und im Rahmen des Erlaubten wird die Jugendarbeit unserer Kirchengemeinde wieder durchstarten! Der Anfang ist gemacht! Die Altkleidersammlung war Dank des gelungenen Hygienekonzeptes und der hohen Spendenbereitschaft ein schöner Erfolg! Besonders bedanken sich die Jugendlichen für die hohe Bereitschaft saubere und heile Kleidung zu spenden! Besonders diese wird in Alba Iulia (Rumänien) von vielen verarmten Menschen und den Kindern in unserem Kinderheim „Stern der Hoffnung“ hoffnungsvoll erwartet!  Der erste LKW wurde bereits beladen und ist seit Mittwoch, dem 19. Mai unterwegs. 
Und die Planungen für weitere Aktionen werden konkreter:  Flohmarktstände vor der Kirche während der „Marktmusik“ mittwochs (in den Schulferien), Ausflüge nach Hamburg und Radtouren als Ferienprogramm sowie die Aus-schreibung der Winter- und Skifreizeit vom 28.12.2021 bis 4.01.2022 ins Allgäu. Auch die Rumänienfahrt im Oktober diesen Jahres mit interessierten Jugendlichen ist in Planung!  Daher rufen wir alle Jugendlichen unserer Gemeinde auf, bei uns vorbeizuschauen: Jede und jeder ab 13 Jahren ist herzlich willkommen!  Keiner wird abgewiesen, niedergemacht oder ausgegrenzt! Bei uns darfst du sein, wie du bist!  Wir sind eine kleine, aber herzliche und tatkräftige Truppe.

Informationen gerne unter www.ev-jugend-luetjenburg.de oder direkt unter der Tel. Nr.: 01522 671 9697 von Howard Bleck

Beerdigungen:
Gerda Schuldt geb. Schüler (85 J.), Lütjenburg
Gisela Petersen geb. Wuttke (81 J.), Hohwacht
Ursula Titz (98 J.), Lütjenburg
Fleur Meyl (74 J.), Panker
Hans-Wilhelm Witt (74 J.), Lütjenburg
Manfred Anders (88 J.), Lütjenburg früher Kühren
Aleksandr Teplinskij (68 J.), Lütjenburg
Ingrid John geb. Schwalm (88 J.), Lütjenburg
Klaus Waidelich (81 J.), Schleswig
Heinz Duysen (91 J.), Vogelsdorf
Rudolf Gehrke (85 J.) Lütjenburg
Antje Hörmann geb. Malmurowicz (78 J.), Lütjenburg
Maren Pundt (56 Jahre), Lütjenburg
Annekathrin Borowski geb. Himmler (58 J.), Heidelberg
Lothar Sielmann (85 J.), Lütjenburg

Verantwortlich für diesen Gemeindebrief:
Volker Harms, Pastor
Peter Krohn, Mitglied des Kirchengemeinderates
Der Gemeindebrief erscheint 4x jährlich.

 
 
 
 
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