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Der Lütjenburger Friedhof wurde am 26. September 1841 im Rahmen eines Erntedankgottesdienstes von Pastor Groth eingeweiht. Pastor Groth verstarb im Januar 1869, und der damals gesetzte Grabstein hat im Rondell der sogenannten “Zwölf Apostel” heute seinen Platz gefunden.

Die Idee für die Anlage eines neuen Friedhofes außerhalb des Stadtkerns – der Begräbnisplatz um die Kirche herum war schon viel zu klein geworden – war den Kirchenvorstehern bereits 1785 gekommen, aber die Realisierung des Planes zeigte sich dann doch schwieriger als erwartet. Zunächst war nämlich der Westhang des Mühlenberges dafür auserkoren worden. Den Zuschlag bekam dann aber Jahrzehnte später das Pfarrland, das heutige Friedhofsgelände. Ebenfalls wurden die hohen Linden einschließlich des Rondells “Die Zwölf Apostel” in diesen Jahren gepflanzt, und das längst in Vergessenheit geratene alte Verwalterhaus – der Abriß erfolgte im Jahre 1980 – wurde in diesem Jahr 1841 gebaut.

Der Friedhof wurde schon bald nach der Einweihung in den Jahren 1870 und 1883 erweitert. Alsdann erfolgte eine Friedhofserweiterung im Jahre 1913, in den Jahren 1948/49 sowie Anfang der 50er Jahre, wobei die letzte Friedhofserweiterung in den Jahren 1973/74 erfolgte. Somit hat der Friedhof heute eine Größe von 40.000 m², also vier Hektar Friedhofsfläche.

In all den vergangenen Jahren wurde die Friedhofsfläche stets umgestaltet und gibt dem Friedhof heute einen fast parkähnlichen Charakter, haben doch diese gärtnerischen und gestalterischen Maßnahmen zu einer gepflegten Atmosphäre geführt. Besonders zu erwähnen wäre hier die Schaffung eines Biotops beim zweiten Friedhofseingang, die Umgestaltung der Soldatengräber und nicht zuletzt die Umgestaltung der wassergebundenen Wege in Rasenwege in den Jahren 1988 bis 1993.

In den Jahren 1979/80 wurde das neue Friedhofsgebäude gebaut. Am 1. April 1979 wurde der Grundstein gelegt, und genau ein Jahr später konnte der Betrieb aufgenommen werden. Dem Neubau weichen mußte das 140 Jahre alte Friedhofsgebäude, in dem bislang die Friedhofsverwaltung mehr schlecht als recht untergebracht war. Es entstanden nun ein Wohnhaus für den Friedhofsverwalter, Büro- und Wirtschaftsgebäude, Leichenräume sowie Material- und Geräteräume. Im Jahr 1987 wurde aus Platzmangel eine zusätzliche Maschinenhalle errichtet, um die vorhandenen Friedhofsfahrzeuge und Geräte ordnungsgemäß unterbringen zu können.

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